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Ostara, Neubeginn und YAS- Yoga auf dem Stuhl Eine kurze Sequenz für mehr Lebendigkeit

  • yogamitstuhl
  • 31. März
  • 2 Min. Lesezeit

Jedes Jahr, wenn die Tage wieder heller werden und die ersten Knospen sich zeigen, spüre ich diese besondere Energie des Neubeginns. Für mich ist die Zeit rund um Ostara mehr als nur der Übergang in den Frühling – es ist eine Einladung, innezuhalten, loszulassen und neu anzufangen. Daher chante ich jetzt auch gerne „Om Namah Shivaya“, das Mantra für Zerstörung des alten Überholten und für Erneuerung, neue Energie fließen lassen


Ostara steht sinnbildlich für Wachstum, Erneuerung und das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkel. Genau dieses Gleichgewicht finde ich auch in meiner Yoga-Praxis wieder – besonders im Yoga auf dem Stuhl. Vielleicht, weil es so zugänglich ist. Vielleicht, weil es mich daran erinnert, dass ein Neubeginn nicht laut oder anstrengend sein muss. Manchmal reicht es, einfach da zu sein: Sich sanft zu bewegen.


An manchen Morgen setze ich mich mit einer Tasse Café auf meinen Stuhl, stelle beide Füße bewusst auf den Boden und schließe für einen Moment die Augen. Ich stelle mir vor, wie mit jedem Atemzug etwas Neues in mir wächst – so wie draußen die Natur langsam erwacht.


Eine kleine Ostara-inspirierte Stuhl-Yoga-Sequenz


Du brauchst nichts weiter als einen stabilen Stuhl und ein paar Minuten Zeit:


🌱 Ankommen

Setze dich aufrecht hin, die Füße hüftbreit auf dem Boden. Lege die Hände auf die Oberschenkel. Atme tief ein und aus. Stell dir vor, du verwurzelst Dich mit jedem Atemzug tiefer in die Erde.


🌸 Herzöffnung

Verschränke die Hände hinter deinem Rücken (oder halte dich sanft an der Stuhllehne fest) und öffne den Brustraum. Hebe dein Herz leicht an. Diese Bewegung steht für das Öffnen gegenüber Neuem – ganz im Sinne von Ostara.


🌿 Sanfte Drehung

Drehe dich mit dem Oberkörper nach rechts, dann nach links. Bleibe in jeder Drehung für ein paar Atemzüge. Drehungen helfen uns, Altes loszulassen – körperlich und emotional.


☀️ Aufrichtung & Neubeginn

Hebe beim Einatmen beide Arme nach oben, strecke dich sanft Richtung Himmel. Beim Ausatmen senkst du sie wieder. Wiederhole das ein paar Mal und spüre, wie sich Weite in dir ausbreitet.


Während ich diese kleinen Bewegungen mache, denke ich oft daran, dass Neubeginn nicht perfekt sein muss. Es geht nicht darum, alles auf einmal zu verändern. Es geht um die kleinen Schritte. - um bewusste (Glücks)Momente.


Mein persönlicher Gedanke zu Ostara


Vielleicht ist das die schönste Botschaft dieser Zeit: Du darfst neu anfangen. Egal, wie dein Winter war. Egal, wie schwer oder ruhig oder chaotisch die letzten Monate waren. So wie die Natur sich nicht beeilt und trotzdem erblüht, darfst auch du in deinem Tempo wachsen.


Und manchmal beginnt dieser Neubeginn einfach damit, dass du dich hinsetzt, atmest – und dir selbst einen Moment schenkst.


Ich wünsche dir eine sanfte, kraftvolle Ostara-Zeit voller kleiner Neuanfänge.

Namasté

Martina Karuna

 
 
 

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