top of page

Das innere Licht und das Licht im Außen

  • yogamitstuhl
  • 4. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit



Wir sprechen oft vom Licht im Yoga, und meinen unser inneres Licht, das wir im Herzen, im Bauch oder auch im dritten Auge spüren können.

Aber auch im Alltag, ist von Licht die Rede: Vom Licht am Ende eines Tunnels, vom Licht der Hoffnung, vom Wunsch, „mehr Licht“ in unser Leben zu bringen. Meist meinen wir damit etwas Äußeres: bessere Umstände, freundlichere Menschen, leichtere Tage. Dieser Tage wird in vielen Traditionen der Sieg über die Dunkelheit im Außen zelebriert.

Doch alles äußere Licht hat eine Quelle – und diese liegt näher als wir oft vermuten!


Das innere Licht


Das innere Licht ist kein Dauerzustand von Glück. Es ist eher wie eine leise Flamme: Manchmal brennt sie ruhig und klar, manchmal flackert sie im Wind des Alltags, manchmal scheint sie fast erloschen. Und doch ist sie da.


Dieses Licht zeigt sich als:


-innere Klarheit, auch wenn nicht alles gelöst ist

-Mitgefühl, selbst wenn wir verletzt sind

-Aufrichtigkeit gegenüber uns selbst

-die Fähigkeit, innezuhalten statt sofort zu reagieren



Das innere Licht entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch FÜHLEN. Es wächst dort, wo wir uns selbst zuhören, unsere Schatten nicht verdrängen und uns erlauben, menschlich zu sein.


Das Licht im Außen


Das äußere Licht begegnet uns überall: im Lächeln eines Passanten, im Sonnenaufgang, in einem Satz, der uns berührt, in einem Moment von Verbundenheit. Oft glauben wir, dieses Licht müsse zuerst kommen, damit wir uns innerlich besser fühlen.


Doch häufig ist es umgekehrt. Unser inneres Licht bestimmt, wie viel Licht wir überhaupt wahrnehmen: Zwei Menschen können im selben Raum stehen – der eine sieht Hoffnung, der andere nur Mangel. Nicht, weil die Realität eine andere ist, sondern weil ihr innerer Blick verschieden ist.



Die Wechselwirkung


Inneres und äußeres Licht stehen in einem ständigen Austausch:

Wenn wir unser inneres Licht nähren, wird die Welt nicht automatisch leichter, aber ein bisschen schöner, leichter zu ertragen und bewusster.

Wenn wir Licht im Außen bewusst wahrnehmen, erinnern wir unser Inneres daran, dass es mehr gibt als Angst und Ego.


Eine stille Praxis kann helfen, es zu sehen:


-ein Atemzug in Stille

-eine bewusste Pause

-ein mitfühlender Gedanke

-ein freundlicher Blick – auch auf dich selbst

-eine kurze Licht-Meditation (Tratak)


Licht wächst durch Aufmerksamkeit.

Du musst nicht heller werden, als du bist.

Du musst dein Licht nicht beweisen oder verteidigen.

Es reicht, wenn du es nicht vergisst, denn es ist immer bei Dir - auch in dunklen Stunden. Du musst es nur fühlen und zulassen. Und das tun wir, wenn wir Yoga

praktizieren jedes Mal ein bisschen mehr!


 
 
 

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen
Meditation im Alter: So gelingt der Start!

Passend zum vorweihnachtlichen Stress - den Du hoffentlich gerade nicht erlebst - heute eine kleine Erinnerung, wie hilfreich im Alltag schon ein paar Minuten Meditation sein können. Vielleicht möcht

 
 
 

Kommentare


bottom of page