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Meditation im Alter: So gelingt der Start!

  • yogamitstuhl
  • 7. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Passend zum vorweihnachtlichen Stress - den Du hoffentlich gerade nicht erlebst - heute eine kleine Erinnerung, wie hilfreich im Alltag schon ein paar Minuten Meditation sein können.

Vielleicht möchtest Du schon länger mit Meditation beginnen – hast aber das Gefühl, nicht genau zu wissen, wo Du starten sollst. Meditation ist viel einfacher, als Du vielleicht denkst. Du brauchst keine besonderen Fähigkeiten, keine Vorkenntnisse und vor allem keine komplizierten Sitzpositionen!


In diesem Artikel zeige ich Dir, wie Du ganz entspannt Schritt für Schritt einsteigen kannst – sanft und ohne Druck.


Warum Meditation gerade im Alter so wertvoll ist

Meditation wirkt in jedem Lebensalter, aber viele Menschen stellen besonders im späteren Leben fest, wie gut ihnen die regelmäßigen Übungen tun. Vielleicht wirst Du das genau erleben!

Das kann Meditation für Dich alles bewirken:

1.Innere Ruhe und Gelassenheit

Der Alltag wird leichter, wenn Du lernst, Gedanken und Sorgen nicht mehr so ernst zu nehmen.

2.Bessere Konzentration und geistige Klarheit

Meditation ist Fitness für Deinen Geist – sanft, aber wirkungsvoll.

3.Erholsamer Schlaf

Meditation hilft vielen Menschen, abends schneller zur Ruhe zu kommen.

4.Weniger körperliche Anspannung

Meditation kann Deinen Körper dazu bringen, besser mit Stress umzugehen: Deine Muskeln entspannen sich, Dein Atem vertieft sich, und so sinkt sogar der Blutdruck.

Finde die für Dich richtige Haltung

Meditation hat nichts mit komplizierten Verrenkungen zu tun. Du kannst ganz bequem sitzen oder liegen – so, wie es für Dich angenehm ist.

Gute Startpositionen sind zum Beispiel, wie wir in YAS- Yoga auf dem Stuhl es praktizieren

  • Sitzend auf einem Stuhl – mit aufrechtem Rücken und entspannten Schultern.

  • Wenn das aufrechte Sitzen zu anstrengend ist, dann vielleicht in Deinem Sessel – ideal, wenn Du Deinen Rücken entlasten möchtest.

  • Liegend – besonders gut für abendliche Entspannungsübungen oder Körperreisen.

Wenn Deine Gelenke all das nicht mögen: Nutze Kissen zur Unterstützung, im Rücken, oder liegend auch unter den Knien. Fazit: Du sollst Dich wohlfühlen, nicht meinen irgendwelchen Bildern von indischen Yogis zu entsprechen.



Starte klein – aber regelmäßig

Damit Meditation wirkt, musst Du anfangs nicht lange meditieren. Wichtiger ist, dass Du wirklich versuchst einen Rythmus zu finden, der Dir entspricht


Meine Empfehlung für Deinen Einstieg:

  • 3–5 Minuten am Tag

  • am besten immer zur gleichen Zeit

  • zu einer Zeit, an der Du offen dafür bist, z.B. morgens nach dem Aufstehen oder abends vor dem Schlafengehen

Wenn sich das gut anfühlt, kannst Du die Dauer nach ein paar Wochen langsam auf 10–15 Minuten steigern – aber nur, wenn Du es wirklich für Dich so möchtest.


Nutze die Kraft des Atems

Der Atem ist immer da – und Du kannst ihn jederzeit nutzen, um Ruhe zu finden.


So kannst Du starten:

  1. Mach es Dir bequem!

  2. Schließe die Augen oder senke den Blick.

  3. Atme ganz natürlich ein und aus.

  4. Beobachte den Atem – wie er kühl einströmt und angewärmt wieder austritt, ohne irgendetwas ändern zu wollen.

  5. Wenn Gedanken auftauchen, ist das völlig normal. Bring Deine Aufmerksamkeit immer wieder bestimmt zum Atem zurück.

Schon nach wenigen Atemzügen wirst Du die körperlichen und geistigen Wirkungen merken: Dein Körper wird entspannter und Dein Geist wahrscheinlich ruhiger. Wenn es Dir am Anfang schwer fällt, dann zähle die Zeiten, die Du einatmest und die, die Du ausatmest! Nimm Dir 3-4 Zeiten für die Einatmung und 3-4 Zeiten für die Ausatmung, oder verdoppel die Ausatmung

Gehe ohne zu hohe Erwartungen vor

Viele Menschen glauben, Meditation bedeute, keine Gedanken mehr zu haben. Und dann denken sie: „Ich kann das nicht.“

Die Wahrheit ist:

Du wirst immer wieder Gedanken haben, deshalb nutzen wir als Anker den Atem und/oder ein Mantra, das kann ein Wort, ein Satz Deiner Wahl sein, z.B. „Frieden“, „Liebe“, „Gelassenheit“ oder ein Satz, wie „in mir ist Frieden“, „ich entwickle Freude/Mitgefühl.

Es geht nicht darum, dass Dein Kopf vollkommen leer ist. Dafür braucht es jahrelanges Training und viel Disziplin

In erster Linie geht es um ein „Zurückziehen der Sinne“ und darum in die Konzentration zu kommen. Und es geht weiter darum Deine Gedanken liebevoll wahrzunehmen, ohne zu beurteilen und zu bewerten.

Bleib dran

Eine Routine kann Dir helfen, Meditation ganz natürlich in Deinen Alltag einzubauen:

  • ein fester Ort, an dem Du meditierst

  • eine feste Zeit, vielleicht verbunden mit einem Ritual (Kerze,Tee)

  • oder eine feste Praxis online mit mir. In unseren YAS-Stunden bauen wir auch regelmäßig kurze Meditationen mit ein, die Dich in einen Moment der Stille führen.

So kannst Du eine Meditationspraxis beginnen und bekommst von mir immer neue Anregungen, wie Du weiter in die Ruhe gehen kannst.

Einen besinnlichen Dezember mit guten Erfahrungen in Deiner Meditation!

Deine Martina Karuna




 
 
 

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